SPLINT: Eine einfache Lösung für Ihre Startchancen-Schule
So stellen Sie den Antrag ganz einfach
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Lesedauer: 5 Minuten
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Liebe Schulleitungen der Startchancen-Schulen,
das Startchancenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Schule gezielt weiterzuentwickeln und die Chancengleichheit Ihrer Schüler:innen zu verbessern. Unabhängig von den länderspezifischen Vorgaben, müssen alle Schulen den Kauf von Software oder anderen Angeboten begründen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen anhand eines konkreten Beispiels, wie einfach diese Begründung aufgebaut werden kann. Konkrete Satzbausteine können Sie gerne für Ihren Fall übernehmen.
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Beispiel: Antrag der Städtischen Gesamtschule in Neustadt
Wir stellen hier am Beispiel der Städtischen Gesamtschule in Neustadt einen Antrag für die Finanzierung von SPLINT Förderplanung, der Förderplan-App. Dieses Tool erleichtert die individuelle Förderung Ihrer Schülerinnen und Schüler und reduziert gleichzeitig den administrativen Aufwand für Ihr Kollegium.
Warum SPLINT?
SPLINT bietet eine Vielzahl an Vorteilen:
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- Individuelle Förderplanung: SPLINT unterstützt Lehrkräfte bei der gezielten Diagnostik und der Erstellung individueller Förderpläne.
- Multiprofessionelle Zusammenarbeit: Alle Kolleg:innen erhalten Zugriff auf die Förderpläne ihrer Schüler:innen und direkt auf alle Anpassungen.
- Digitale Integration: SPLINT ist kompatibel mit Systemen wie Webuntis und iServ, sodass Förderpläne nahtlos in den Schulalltag integriert werden können.
- Entlastung der Lehrkräfte: Automatisierte Prozesse und zentrale Verwaltung reduzieren den Aufwand für Dokumentation und Verwaltung.
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So funktioniert der Antrag:
Ihr Antrag auf Finanzierung sollte klar strukturiert sein. Wir empfehlen, den Antrag in folgende Bausteine zu gliedern, basierend auf dem Orientierungspapier zur Verwendung der Chancenbudgets (Säule II):
1. Ausgangslage und Zielsetzung
Beschreiben Sie die aktuelle Situation an Ihrer Schule und den Bedarf, den SPLINT decken soll.
Beispiel: „Die Städtische Gesamtschule in Neustadt sieht einen hohen Bedarf an digitalen Lösungen zur individuellen Förderung, die Lehrkräfte entlasten und Schüler:innen aktiv in ihre Entwicklung einbinden.“
Beispiel: „Die Städtische Gesamtschule in Neustadt sieht einen hohen Bedarf an digitalen Lösungen zur individuellen Förderung, die Lehrkräfte entlasten und Schüler:innen aktiv in ihre Entwicklung einbinden.“
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Gründe für das SPLINT Förderplanprogramm im Rahmen des Startchancenprogramms:
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SPLINT unterstützt Lehrkräfte bei der gezielten Diagnostik und Planung von Fördermaßnahmen. Die App erleichtert die Erstellung individueller Förderpläne, die auf den Lernstand und die Bedürfnisse der Schüler:innen zugeschnitten sind. Außerdem ermöglicht SPLINT die Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen in Vorbereitung der Förderplanung sowie während der Begleitung der Schüler:innen. Dies entspricht den Förderkriterien des Startchancenprogramms, das auf individuelle Förderung und adaptive Lernkonzepte abzielt.
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Verweisen Sie hier auch gerne noch auf landeseigene Schulentwicklungspläne.
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Zusammenfassung: SPLINT bietet unserer Schule die Möglichkeit, die Ziele des Startchancenprogramms durch einen modernen, kollaborativen Ansatz zu erreichen während die Lehrkräfte in ihrer Arbeit entlastet werden. Dies fördert Transparenz, Partizipation und nachhaltige Bildungsentwicklung – essenzielle Aspekte für den Erfolg des Programms.
2. Begründung der Maßnahme
Erklären Sie, warum SPLINT speziell für Ihre Schule geeignet ist.
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SPLINT integriert sich in die bestehende technische Infrastruktur unserer Schule (z. B. Webuntis und/oder iServ) und bietet DSGVO-konforme Lösungen.
3. Meilensteine und Zeitplan
Planen Sie die Einführung und Umsetzung von SPLINT in klaren Schritten. Lassen Sie Platz. Terminieren Sie diese, nennen Sie konkrete Zeiträume. Planen Sie Zeit für die Einrichtung und Schulung des Kollegiums ein und die Integration in Ihre bestehenden Abläufe.
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Zum Beispiel könnte der Plan so aussehen:
Zur Implementierung von SPLINT sind folgende Meilensteinen angedacht:
Meilenstein 6 Monate (XX.XX.XXXX – XX.XX.XXXX):
- Das gesamte Kollegium hat die Einführungsworkshops von SPLINT Förderplanung besucht und kennt die Möglichkeiten, die SPLINT für die tägliche Arbeit bietet.
- Die Klassenleitungen haben die Zeugnis- oder Förderplankonferenzen über die Befragung aller Fachlehrer:innen vorbereitet.
- Die Fachlehrer:innen und ggf. BFZ-Lehrkräfte haben in gemeinsamen Sitzungen Förderziele vereinbart und in SPLINT angelegt.
- Alle Klassenleitungen und verantwortlichen Förderzielmentor:innen haben eine feste Zeit für die Evaluation der Förderziele eingeplant.
Meilenstein 12 Monate (XX.XX.XXXX – XX.XX.XXXX):
- Die Klassenleitungen und Fachlehrkräfte haben die Förderziele ihrer Schüler:innen mindestens einmal im Verlauf eines Schulhalbjahres evaluiert.
- Die Klassenleitungen und Fachlehrkräfte haben die Zeugniskonferenzen über die Befragung von einigen Fachlehrer:innen und ggf. Sonderpädagog:innen vorbereitet.
Meilenstein 18 Monate (XX.XX.XXXX – XX.XX.XXXX):
- Insbesondere für an der Schule neue Schüler:innen werden im Rahmen der Kind-Umfeld-Analyse Basisfragebögen auch an die Erziehungsberechtigten geschickt.
- Die Lehrkräfte entwickeln Förderziele unter anderem auch aufbauend auf den schon erreichten Förderzielen.
- Förderziele werden in der Regel regelmäßig evaluiert.
- Die Klassenleitungen haben die Zeugnis- und Förderplankonferenzen über die Befragung aller Fachlehrer:innen vorbereitet.
Meilenstein 24 Monate (XX.XX.XXXX – XX.XX.XXXX):
- Die Pädagog:innen sprechen in der Regel ressourcenorientiert über die Schüler:innen. Sie sehen mehr Chancen als Herausforderungen.
- Insbesondere für an der Schule neue Schüler:innen werden im Rahmen der Kind-Umfeld-Analyse Basisfragebögen auch an die Erziehungsberechtigten geschickt.
- Die Klassenleitungen entwickeln Förderziele, unter anderem auch aufbauend auf den schon erreichten Förderzielen.
- Förderziele werden in der Regel regelmäßig evaluiert.
- Die Klassenleitungen, Fachlehrkräfte und BFZ-Lehrkräfte haben die Zeugnis- und Förderplankonferenzen über die Befragung aller Pädagog:innen (multiprofessionell) vorbereitet.
4. Ressourcen und Finanzierung
Fordern Sie hier ein Angebot für die Größe Ihrer Schule bei uns an und reichen Sie dieses für die Transparenz mit dem Antrag ein.
5. Evaluation und Nachhaltigkeit
Beschreiben Sie, wie Sie die Wirksamkeit von SPLINT überprüfen und langfristig sichern wollen. Bedienen Sie sich hierfür bei den Meilensteinen und formulieren Sie diese ggf. den Tatsachen entsprechend um. Die Evaluation sollte ohnehin in Bezug auf die, in den Meilensteinen gesetzten Ziele verweisen und ggf. erklären, inwiefern diese übertroffen wurden.
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Tipps für einen reibungslosen Ablauf
- Klarheit und Struktur: Halten Sie Ihren Antrag so einfach wie möglich und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Punkte.
- Unterstützung nutzen: Ziehen Sie Kolleginnen und Kollegen mit Erfahrung im Projektmanagement hinzu und wenden Sie sich gerne auch an uns über support@inklusion-digital.de
- Vorlagen verwenden: Nutzen Sie Vorlagen und Formatvorschläge aus dem Orientierungspapier oder von Ihrer Schulbehörde.
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Fazit
Mit SPLINT können Sie nicht nur die Förderplanung an Ihrer Schule revolutionieren, sondern auch die administrativen Aufgaben Ihres Kollegiums reduzieren. Die Beantragung ist mit der richtigen Struktur und Vorbereitung kein Hindernis. Nutzen Sie die Chancen, die das Startchancenprogramm bietet, und machen Sie den ersten Schritt in Richtung einer moderneren, chancengerechteren Schule.
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SPLINT-Team • 17.Januar 2025
Warum gibt es SPLINT?
SPLINT gibt es, weil individuelle Förderung in der Schule oft zu kurz kommt – besonders in inklusiven Settings und unter hohem Zeitdruck. Die App wurde von und mit Praktiker:innen entwickelt, um genau hier anzusetzen!
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